

Anfang des 16. Jahrhunderts lässt der katholische Kaiser Ferdinand II. die neutrale reiche Handelsstadt Magdeburg, Bollwerk der Reformation, belagern. Die Bürger wollen nicht kampflos aufgeben.
Deshalb bitten sie den Schwedenkönig Gustav Adolf II. im Dreißigjährigen Krieg um Hilfe. So fällt ein ausländischer Herrscher mit seiner Kriegsmacht in Mitteldeutschland ein. Die Dokumentation erzählt eines der wichtigsten Kapitel der Geschichte Magdeburgs.
Detailreich stellt sie die Situation in der Stadt und weit darüber hinaus dar: Wie lebten die Bürger vor und während der Belagerung? Was passierte wann und wo? Wer ist dieser Gustav Adolf, der noch heute in ganz Mitteldeutschland als Held gefeiert wird und nach dem Straßen und Schulen benannt sind?
Neben Magdeburg spielt im Film auch Lützen eine große Rolle - der Ort, an dem Gustav Adolf seine entscheidende Schlacht verlor und fiel. Gedreht wurden die Spielszenen in Altenburg sowie in und um Zeitz.
Verantwortlich für den Film zeichnen Regisseur Pepe Pippig und Autorin Judith Völker. Ralf David ist in der Rolle des Schwedenkönigs zu erleben. 400 Jahre Dreißigjähriger Krieg
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 28.10.2018 um 23:55 Uhr auf MDR.