

"Schön war es doch...", so lautet der Untertitel des ersten Teils des Dokumentarfilms "Filmlegenden.Deutsch". Deutsche Stars erzählen über Filmlegenden, die den deutschen Film der 40er- und 50er-Jahre prägten.
So berichten z. B. Margot Hielscher, Peter Kraus, Ernst Stankovski, Joachim Fuchsberger und Margit Saad witzige Geschichten, die sie mit dem legendären "Münchhausen" Hans Albers erlebten. Der Autor Douglas Sirk (1897-1987) erzählt in seinem letzten Interview, wie Zarah Leander entdeckt wurde und Margot Hielscher und Mady Rahl lassen die Zuschauer an ihren Erfahrungen mit dem Top-Star der 40er-Jahre teilhaben.
Nicht minder amüsant sind die Anekdoten und Geschichten zu Hans Moser, Klaus Kinski, O. W. Fischer, Marika Rökk, Johannes Heesters, Marlene Dietrich und Romy Schneider.
Auf die Frage, worauf er stolz sei, antwortete Eckhart Schmidt: "Dass sich mir alle anvertraut haben."
Eckhart Schmidt arbeitete zunächst als Filmkritiker für die Süddeutsche Zeitung und den BR. Anfang der 60er-Jahre war er Mitglied der "Neuen Münchner Gruppe", die sich um eine filmpolitische Trendwende bemühte und so den Beginn der neuen deutschen Filmkultur einläutete. Seinen ersten eigenen Spielfilm, "Jet Generation", drehte Eckhart Schmidt 1967. Nachdem er ab 1987 das Punk-Magazin "S!A!U!" herausgab, drehte er 1982 mit Désirée Nosbusch den Spielfilm "Der Fan". Danach folgten unzählige Spielfilme und Buchveröffentlichungen. Großen Einfluss auf die Spielfilme von Eckhart Schmidt hatten die "Neue Deutsche Welle", die deutsche Romantik und die Melodramen von Douglas Sirk. Mit Richard Wagners "Ring des Nibelungen" realisierte Eckhart Schmidt die weltweit erste große HDTV-Produktion.
Danach entstanden mehr als zwanzig Dokumentarfilme rund um die Oper, ihre Stars, ihre Dirigenten und Komponisten. Zudem produzierte Eckhart Schmidt um die fünfzig Film-Dokumentationen - über Hollywood, seine Geschichte, seine Filmgrößen, seine Regisseure und vieles mehr.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 01.11.2018 um 01:30 Uhr auf BR.