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Sterben unter fremdem Himmel...

...wie deutsche Bestatter allen Religionen gerecht werden wollen
Mittwoch, 31.10.2018 21:00 Uhr
SR
Mittwoch
31.10.2018
21:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

"Ich bin eigentlich ein echter Schwabe, aber bei mir werden sie alle würdig beerdigt, die Christen genauso wie die Hindus, Buddhisten oder Moslems". Bestatter Helmut Ramsaier aus Stuttgart kennt sich mit den Riten und Trauerkulturen aller großen Religionen aus. Menschen wie er werden immer wichtiger in Deutschland. Inzwischen leben hier mehrere Millionen Anhänger nichtchristlicher Religionen. Wenn sie sterben, möchten viele nach den Traditionen ihres Glaubens bestattet werden. "Die deutschen Gesetze lassen manches nicht zu", sagt Bestatter Ramsaier. "Hindus zum Beispiel wollen die Asche ihrer Verstorbenen im Fluss verstreuen, aber das ist in Deutschland nicht erlaubt. Die Moslems möchten ihre Verstorbenen innerhalb eines Tages beerdigen. Auch nicht so einfach umzusetzen." Helmut Ramsaier hat aber das Gefühl, dass sich die Lage verbessert: "Die Behörden werden flexibler, aber auch die Gläubigen passen sich an". Das sehen auch der muslimische Sterbebegleiter und Leichenwäscher Jaaffar Dahasse aus Böblingen und der hinduistische Totenpriester Kathirga Kantharajah ähnlich. Der Autor hat alle drei bei ihrer wichtigen Arbeit rund um den Tod begleitet. Er war auf hinduistischen Totenfeiern und hat hautnah erlebt, dass muslimische Verstorbene inzwischen ohne Sarg bestattet werden dürfen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 31.10.2018 um 21:00 Uhr auf SR.

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Dokumentation/Reportage, Religionen der Welt, Porträt/Biografie, Ausbildung/Beruf