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Flussgeschichten - Der Rhein

Von Koblenz bis Köln
Sonntag, 28.10.2018 06:35 Uhr
HR
Sonntag
28.10.2018
06:35 Uhr
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Warum ist es am Rhein so schön? Vielleicht wegen all dieser spannenden Geschichten, die es zwischen Koblenz und Köln zu erzählen gibt - emotionale, außergewöhnliche, skurrile Geschichten. Überall am Rhein leben Menschen, die Unglaubliches zustande gebracht haben, wie etwa Klaus Pechstein aus Linz. Er wurde 1969 zum Medienstar, weil er den Rhein durchschwommen hatte - der Länge nach, "und als Allererster", behaupteten die Journalisten damals. Filmautor Thomas Förster hat noch mal nachgeschaut, ob das wirklich stimmt. Ein Bäcker aus Rhöndorf wollte Ende der 1950er Jahre eine Seilbahn hoch zum Drachenfels bauen. Rhöndorf sollte etwas abbekommen vom blühenden Geschäft mit den Touristen. Doch Konrad Adenauer hatte etwas dagegen, aus sehr persönlichen Gründen. Doch nach Adenauers Tod kamen die Touristen von ganz allein. Vor 50, 60 Jahren war der Rhein in der Rennbootszene äußerst beliebt. Im Kölner Stadtteil Rodenkirchen wurde der Fluss regelmäßig für die Rennen gesperrt. Sigrud Knubben war als Rennbootweltmeisterin bei den Rennen dabei. Die junge Frau hatte eine große Karriere vor sich, kam aber tragisch bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Und dann war da noch der Kölner Student, der im Keller der Eltern heimlich ein riesiges Grabmal aus der Römerzeit ausbuddelte - immer am Wochenende, zusammen mit Freunden. Heute steht das Monument in Köln im Römisch-Germanischen Museum.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 28.10.2018 um 06:35 Uhr auf HR.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Land/Leute, Rückblick, Natur