

Ein keltischer Druide in christlicher Mission. Gottsuche und Abenteuertum trieben ihn hinaus in die Welt der schottischen Berge und Seen und zu den geheimnisvollen Inseln der Hebriden. Sein Name Sankt Columba der Ältere.
In der westschottischen County Argyle und auf den Hebriden liegen die Urspünge Schottlands, das Kloster von Saint Columba von Iona wurde zum Zentrum der Christianisierung, von Islay im Süden bis Lewis im Norden. Neben dem Kloster von Iona haben auf dem ältesten Friedhof Schottlands 48 schottische Könige ihre letzte Ruhe gefunden, darunter auch Shakespeares König Duncan und sein Mörder Macbeth.
Wahrzeichen der Insel Islay sind die stets weiß getünchten Whisky-Destillerien. Die Torfgründe dort sind stellenweise 40 Meter dick. Im 9. Jahrhundert nach Christus war die Gegend ein unruhiger Flecken. Raubend und mordend fielen die Wikinger über die Inseln her. Trotzdem gibt es noch Spuren der ersten Bauern und Hirten, die bereits vor 2.000 Jahren auch mutige Seefahrer waren und bis zu den entlegensten Hebrideninseln vordrangen. Sie errichteten auf der nördlichsten Insel Lewis den mystischen Steinkreis von Callanish, das Stonehenge der Hebriden.
In jüngerer Zeit zieht es wieder Suchende in die wunderbare Einsamkeit der Inselwelt. Auch sie finden Weite und Heimat im dem Land unter dem Wind, zwischen Himmel und Meer.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 27.10.2018 um 12:45 Uhr auf NDR.