

Hollywoodstar Ashton Kutcher warb persönlich für die umstrittenen Überwachungsmaßnahmen als Lobbyist für den Schutz von Kindern, scheinbar ganz uneigennützig. Aber stimmt das? Und warum hatte seine Stimme bei der EU-Kommission ein so großes Gewicht?
"Die Spur" geht der Frage nach, wie der Gesetzesentwurf für die flächendeckende Chatkontrolle entstand. Dieser beinhaltet, dass Messengerdienste in der EU verpflichtet wären, sämtliche Chats, E-Mails und Messengernachrichten automatisiert zu durchsuchen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz würden Texte, Bilder und Videos analysiert, um Hinweise auf Missbrauchsdarstellungen von Kindern oder gezielte, sexuell motivierte Annäherung an Minderjährige, genannt Cybergrooming, zu finden. Verdächtige Inhalte würden dann an ein neues EU-Zentrum gemeldet werden, welches die Fälle weiterverfolgen würde.
Reporter Lucas Eiler und Datenjournalistin Ciara Cesaro-Tadic rekonstruieren, wie Kutcher und seine Stiftung Thorn sich in Brüssel für die Überwachung
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 02.07.2024 um 21:45 Uhr auf phoenix.