

Ohne Torf kein Gemüse, denn Pflanzenproduktion ist ohne Torf nicht möglich. Weltmarktführer ist ein Unternehmen mit Sitz im Emsland. Das holt den Rohstoff inzwischen sogar aus dem Baltikum. Um unseren Bedarf an Torf zu decken, werden sie dort irgendwann auch intakte Moore trocken legen, warnt Moorkundler Hans Joosten. Eine Umweltsauerei erster Güte, denn trockene Moore sind ein Problem für den Klimaschutz, sie dünsten ungeheure Mengen Treibhausgase aus.
Hans Joosten fordert deshalb: Was trocken ist, muss wieder nass werden. "Re:" begleitet Moorschützer und Torfproduzenten zu Torffeldern in Deutschland und im Baltikum. Führt unser immenser Torf-Konsum dazu, dass in Nachbarländern Moore zerstört werden?
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 12.10.2018 um 19:40 Uhr auf arte.