

Ein neuer Trend ist die Ernährung mit Mahlzeitenersatz-Shakes, mit denen sich viel Zeit sparen lässt. Chris macht mit ein paar Freiwilligen einen einwöchigen Selbstversuch. Doch fast alle Teilnehmer sind nicht überzeugt. Sie plagt Hunger und vermissen den Spaß am Essen.
In Yorkshire werden Fleischprodukt-Imitate wie Chicken Nuggets, Würstchen und Burger aus einem schnell wachsenden Pilz hergestellt. Der Fleisch-Ersatz enthält nur halb soviel Fett und Kalorien wie Rinderhack und ist zudem cholesterinarm.
Ein intelligenter, interaktiver Küchentisch erkennt Zutaten und macht Rezeptvorschläge. Ein 3-D-Drucker stellt am Computer gestaltete Nudeln her.
Die urbane Landwirtschaft ist auf dem Vormarsch. In Fabrikhallen und Hochhäusern wächst Gemüse auf mehreren Ebenen, in Wasser statt in Erde und ohne Tageslicht, sondern mit farbigen LEDs, die die benötigten Wellenlängen produzieren.
In Colorado nutzt eine Firma einen speziellen Pilz, der dem Kakao die Bitterstoffe entzieht. So braucht man bei Schokolade weniger Zucker, um seinen bitteren Geschmack zu überdecken.
Die weltweite Nachfrage nach Fleisch steigt schneller als das Angebot. Eine in Europa verbreitete Rinderrasse sind die "Weißblauen Belgier', die 20 Prozent mehr Muskelfleisch haben als herkömmliche Rinde. Doch die Haltung ist problematisch. Die meisten Kühe können nicht natürlich gebären, die Kälber haben oft Gelenk- und Herzprobleme.
Ein anderer Ansatz ist Fleisch aus dem Labor. Der Burger aus der Petrischale, den niederländische Forscher produziert haben, kostet 250.000 Euro. Zudem ist seine Konsistenz noch nicht optimal. Doch schon in wenigen Jahren könnte die Produktion von Laborfleisch rentabel sein.
In Norwich wird mit gentechnisch veränderten Tomaten experimentiert. Die "Supertomate" enthält Farbstoffe, die auch in Auberginen und Brombeeren enthalten sind und vor Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs schützen. Gentechnik-Gegner befürchten, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel Stoffe enthalten, die Umwelt und Menschen schaden.
In den USA gibt es gentechnisch veränderte Ziegen, die ein menschliches Gen besitzen und eine Milch produzieren, die wie die Muttermilch antibakterielle Enzyme enthält. In vielen Dritte-Welt-Ländern sterben mehr Kleinkinder an Durchfallerkrankungen als an AIDS, Malaria und Masern zusammen. Die Ziegenmilch könnte dagegen helfen. Doch bisher wurden die Tiere von den Behörden nicht zugelassen.
Der Supercomputer Watson bietet Kochrezepte an, die Sterneköchin Angela Hartnett schon als Idee auf den Magen schlagen. Auch von den Ergebnissen ist sie nicht überzeugt. Ein Kollege zeigt ihr, wie die Vorschläge des Computers ihn zu neuen Rezepten inspirieren.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 05.09.2018 um 13:00 Uhr auf ARD alpha.