

Massenschlachten, Hungersnöte, Pest und Cholera: Der Dreißigjjährige Krieg verwüstet von 1618 an halb Europa. 1648 beendet der Westfälische Frieden diese blutige Epoche. Die Namen der Heerführer wie Tilly oder Wallenstein kennt man bis heute. Doch wer waren die "Friedensmacher"?
Es ist ein komplexer und vielschichtiger Konflikt: Auf der einen Seite bekämpfen sich, ein Jahrhundert nach der Reformation, Katholiken und Protestanten. Auf der anderen Seite ist es ein Ringen um die Vorherrschaft auf dem Kontinent, bei dem fast alle europäischen Großmächte ihre Finger mit im Spiel haben. Mit fatalen Folgen: Im ersten europäischen Flächenbrand sterben allein in "teutschen Landen" etwa vier Millionen Menschen.
Als es endlich zu Friedensverhandlungen kommt, einigen sich die Kriegsparteien hierfür auf zwei Orte im Herzen Europas: Münster und Osnabrück. Hier wird fünf Jahre lang auf dem ersten internationalen Kongress um die Zukunft des Kontinents gerungen. Der Kampf auf den Schlachtfeldern wird gleichs
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 14.07.2024 um 23:55 Uhr auf ARD alpha.