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Tigerwald und Kranichsee

Eine Reise durch Chinas Nordosten
Montag, 20.08.2018 03:30 Uhr
PHOENIX
Montag
20.08.2018
03:30 Uhr
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Hauptstadt der Region ist Harbin - gegründet Ende des 19. Jahrhunderts von Russen als Stützpunkt der Trans-Mandschurischen Eisenbahn. Schnell wuchs Harbin zu einer internationalen Metropole heran. „Klein-Moskau“, „Klein-Paris“ wurde sie genannt. Die Stadt hatte auch eine große jüdische Gemeinde, vor allem Flüchtlinge der Pogrome in Russland. Heute gibt es keine in Harbin geborenen Juden oder Russen mehr. Aber in ihrer europäischen Architektur ist die Geschichte noch sehr präsent. Bei chinesischen Touristen sehr beliebt sind die Vulkane von Wudalianchi. Um 1720 gab es den letzten Ausbruch. Zurückgeblieben ist eine Krater- und Seenlandschaft mit Quellen, denen eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. Und so baden Hunderte Kranke im eisenhaltigen Mineralwasser - Kur auf chinesisch. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind auch wichtiger Brutplatz für seltene Vogelarten. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers. Sein Lebensraum wurde im vergangenen Jahrhundert stark verkleinert, Wilderer besorgen den Rest. Tiger sind nach wie vor eine begehrte Beute auf dem Schwarzmarkt. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren. Asien-Korrespondentin Ariane Reimers und das Team aus dem ARD-Studio Peking berichten aus Chinas grünem Nordosten.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 20.08.2018 um 03:30 Uhr auf PHOENIX.

Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
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HDTV
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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, China, Geschichte