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Archäologie 2.0

Mit Hightech auf Spurensuche - Thema: Archäologie 2018
Samstag, 16.06.2018 22:40 Uhr
arte
Samstag
16.06.2018
22:40 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Statt mit Schaufel und haarfeinem Pinsel sind die Archäologen heutzutage mit moderner Technik unterwegs. Geophysikalische Methoden haben einen enormen Zuwachs an Wissen gebracht. Sie sind ein Gewinn für die Wissenschaft. Archäologen haben so, ohne einen Spatenstich, Tausende neue Fundstellen entdeckt. Dabei stammen diese Methoden gar nicht aus der Altertumsforschung, sondern aus dem militärischen Bereich. Ursprünglich sollten mit dieser Technologie, mit Hilfe der Geomagnetik, eigentlich feindliche U-Boote aufgespürt werden - in der Archäologie wiederum machen sie Mauern, Gräben und Gräber im Boden sichtbar.

Die Dokumentation begleitet Teams von Archäologen auf ihrer Reise in die virtuelle Vergangenheit. In Irland suchen irische und deutsche Wissenschaftler nach den sagenumwobenen Ringwallanlagen und jungsteinzeitlichen Hügelgräbern. Im hessischen Glauberg macht die geophysikalische Prospektion verborgene Prozessionsstraßen sichtbar. Schiffsarchäologen aus Bremerhaven nutzen digitale Technik, um Schiffswracks zu erfassen. In Berlin entwickeln Archäologen gemeinsam mit Game-Designern Projekte. Die Datenmengen, die sie einsammeln, sind nämlich manchmal so groß, dass nur noch Spieleentwickler mit ihnen umgehen können. So entstand auch die virtuelle Kopie eines Tempels in Aleppo. Die Berliner hatten ihn in noch friedlichen Zeiten millimetergenau gescannt, nicht ahnend, wie wichtig diese Daten einmal werden würden. Inzwischen ist der Tempel schwer beschädigt. Dank der Scannerdaten ist der Tempel des Wettergottes in Aleppo wenigstens virtuell noch vorhanden. Dokumentation Deutschland 2017


Thema: Archäologie 2018

ARTE lädt seine Zuschauer auf eine Entdeckungsreise ein, die auf den Spuren untergegangener Zivilisationen von Europa nach Asien, von Afrika bis nach Südamerika führt.

In der Primetime zeichnet die Dokumentation "Der erotische Blick - Johann Winckelmann" das Leben des vergessenen Pioniers nach, der als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und als Vater der Kunstgeschichte gilt. Mit seinem Credo der "edlen Einfalt und stillen Größe" inspirierte er den Klassizismus, dessen Bau- und Kunstwerke noch heute in vielen Städten der Welt zu bewundern sind. Weniger bekannt ist, dass Winckelmann 1768 Opfer eines Raubmordes wurde.

Pompeji, die antike Stadt am Vesuv, droht ein zweites Mal unterzugehen. Das mit Mitteln der EU finanzierte Großprojekt Pompeji (GPP) hat sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe zu bewahren. "Pompeji, in Stein verewigt" besucht die berühmte Stätte und dokumentiert die aufwendigen Forschungs- und Restaurierungsarbeiten vor Ort.

In "Archäologie 2.0 - Mit Hightech auf Spurensuche" trifft Altertum ebenfalls auf hippe Technik. In Berlin entwickeln Archäologen gemeinsam mit Game-Designern Projekte. ARTE begleitet verschiedene Archäologenteams auf ihrer wissenschaftlichen Reise in virtuelle Welten.

Der Thementag führt außerdem zur Han-Dynastie ins alte China und zur Chinesischen Mauer, einem der größten Bauwerke der Menschheitsgeschichte. Sie erstreckt sich über Tausende Kilometer von der Küste am Pazifik bis zur Wüste Gobi. Für kein anderes Projekt brauchte man so viel Zeit, Arbeitskraft und Material.

Auf den Spuren der Khmer und der Pharaonen geht weiter nach Kambodscha und nach Ägypten. Wie konnten diese mächtigen Kulturen untergehen?

In Lateinamerika befasst sich die Reihe "Abenteuer Archäologie" mit dem Totenkult der Chachapoya, der Ruinenstadt Choquequirao und nicht zuletzt mit der Geburt der Metropole Teotihuacán.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 16.06.2018 um 22:40 Uhr auf arte.

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Dokumentation/Reportage, Wissenschaft/Forschung, Technik, Alte Kulturen, Alte Geschichte