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Honeckers letzte Spione oder Junior und der Schwan

Dokumentarfilm von Konrad Ege, Jürgen und Daniel Ast
Sonntag, 10.06.2018 23:20 Uhr
RBB
Sonntag
10.06.2018
23:20 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Oktober 1998. Im letzten Agentenprozess des Kalten Krieges werden drei US-Bürger wegen Spionage für die DDR verurteilt. Für Kurt Stand alias "Junior", seine Ehefrau Theresa Squillacote alias "Schwan", und James Clark alias der "Professor", ist es das Schlusskapitel ihrer jahrelangen Karrieren als "Kundschafter für den Frieden". Nur wenige Amerikaner hegten Sympathien für die DDR - für sie zu spionieren war unvorstellbar. Woher kam die Überzeugung, ihre Arbeit sei der "Kampf für eine gerechte Sache"?

Kurt Stands Eltern flohen aus Nazideutschland in die USA, sein Vater gehörte später zu den wenigen Top-Quellen der DDR. Er blieb unentdeckt. Die Eltern arrangierten ein Treffen ihres Sohnes mit der Staatssicherheit. Das MfS ließ "Junior" nach weiteren "Gesprächspartnern" suchen, so kamen auch der "Schwan" und der "Professor" ins Boot. Bald begann die heimliche Ausbildung, um in die Machtzentren der USA einzudringen.

Die Arbeiten an dem Film dauerten über sechzehn Jahre. Entstanden ist eine der außergewöhnlichen Geschichten zum Mauerfall. Interviews mit den "Kundschaftern" und ihrem Führungsoffizier, Verwandten und Freunden, auch eines der letzten Interviews mit der Folklegende Pete Seeger. Eine spannende Agentenstory, aber kein Thriller. Eine Geschichte von zerstörten Hoffnungen und Verrat, Fehlern und Fehleinschätzungen, Idealismus und naiver Standhaftigkeit.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 10.06.2018 um 23:20 Uhr auf RBB.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, DDR, Geschichte, Porträt/Biografie