Die Fränkische Schweiz ist eine fast idealtypische Natur- und Kulturlandschaft. In seiner aufwendigen Dokumentation zeigt Jürgen Eichinger einen ganzen Tag in dieser zauberhaften Gegend - vom Sonnenaufgang bis zum nächsten Morgen. Im Tagesgang stellt der Filmemacher die außergewöhnliche und oft bedrohte Tier- und Pflanzenwelt dieser Region vor wie etwa Wanderfalken, Siebenschläfer, Apollofalter und Dachse.
Landschaften von besonderer Schönheit haben unsere Vorfahren gerne "Schweiz" genannt. Die Fränkische Schweiz ist eine fast idealtypische Natur- und Kulturlandschaft. Ihre bizarren Felsnadeln und Höhlen sind einzigartig in Mitteleuropa. Nirgendwo sonst gibt es auf so engem Raum steile Felsklippen, weit ausgedehnte Wacholder-Heiden und dazu noch malerische Streuobstwiesen.
Trotz jahrhundertelanger Nutzung durch den Menschen besitzt die Fränkische Schweiz einen erfreulichen ökologischen Reichtum. Diese Bilderbuchlandschaft liegt im Herzen des Städtedreiecks Nürnberg, Bamberg und Bayreuth.
Als Karstgebiet birgt die Fränkische Schweiz auch im Untergrund so manches Geheimnis. Mehr als 1.000 Höhlen sind bereits bekannt, im Laufe der Jahrtausende sind riesige und bizarre Tropfsteingebilde entstanden. Wo während der Eiszeiten Menschen, Höhlenbären, Mammuts und andere urzeitliche Tiere Unterschlupf suchten, leben heute Höhlenkrebse, Spinnen und Fledermäuse.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 31.05.2018 um 10:25 Uhr auf BR.