

In Mesopotamien entstanden 3.500 Jahre vor Christus die ersten großen Städte der Menschheitsgeschichte. Die Entdeckung der Überreste großer Paläste sorgte im 19. Jahrhundert für viel Aufsehen: Die Archäologen stießen auf die Ursprünge der Schrift und die Spuren einer urbanen Revolution. Doch die Ruinen dieser riesigen Städte sind bis heute weitgehend unerforscht. Denn das Herzstück Mesopotamiens liegt im heutigen Irak, wo seit mehr als 30 Jahren militärische Konflikte toben, die mit dem Einzug der Terrormiliz IS in den Nordirak ihren Höhepunkt erreichten. Im Zuge des politischen Neuanfangs nach dem Krieg ist die archäologische Forschung 2019 nach rund 50 Jahren in den Irak zurückgekehrt und läutet für die Ausgrabungsstätten Mesopotamiens eine neue Ära ein.
Seit 2019 arbeiten Teams aus der ganzen Welt an wichtigen Ausgrabungsstätten des Landes, um zu retten, was zu retten ist. Forscherinnen und Forscher untersuchen die Überreste der alten Zivilisationen mit modernsten wissenschaftlichen V
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 09.07.2024 um 09:00 Uhr auf arte.