

Ein Film von Nina Rothermundt
Der Arendsee, im nördlichesten Zipfel Sachsen-Anhalts, war einst ein Urlaubsparadies mitten im militärischen Sperrgebiet: Während am Nordufer die Grenzsoldaten patrouillierten, genossen gegenüber die Urlauber ihre Ferien - an weißen Stränden und im Kiefernwald. Gerade diese Abgeschiedenheit ist es, die den Arendsee schon immer einzigartig macht. Ob als Ostsee-Ersatz für die Urlauber im FDGB-Ferienheim, als Paradiesgarten für den berühmten Ur-Hippe Gustaf Nagel oder einfach als traumhaften Ort zum Leben für die Menschen hier oben "in the Middle of nüscht".
"Hier am Nordufer war Schluss. Anlegen verboten hieß es über 30 Jahre lang." Daran erinnert sich Heiko Seifert als wäre es heute. Seit 1980 segelt er auf dem Arendsee, fährt damals Regatten, heute Touristen. Die skurrile See-Tempelanlage am Südufer, von der nur Überreste geblieben sind, lockte vor hundert Jahren scharenweise Besucher in gleichnamigen Ort Arendsee. Der Wanderprediger Gustaf Nagel hatte hier sei
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 07.07.2024 um 15:55 Uhr auf MDR.