Nach klassischen Pilgern sehen sie nicht aus: Jedes Jahr im Mai pilgern Tausende von Soldaten verschiedener Nationen zur Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes, marschieren nebeneinander in ihren Uniformen und singen gemeinsam das Ave Maria. 2018 findet die Wallfahrt unter dem Motto "Pacem in terris" - Friede auf Erden - zum 60. Mal statt. Es gibt ein Programm, wie man es von jeder Wallfahrt kennt: Gottesdienste und Führungen, stille Gebete und Gedenkminuten, aber eben auch Party und geselliges Beisammensein.
Etwa 12.000 Soldatinnen und Soldaten sind jedes Jahr dabei, darunter auch rund 750 Bundeswehrangehörige. Es kommen mittlerweile weniger Veteranen und Pensionäre, sondern vor allem junge Militärangehörige. Die Soldatenwallfahrt, sagt der französische Militärbischof Luc Ravel, habe heute "mehr spirituelle Tiefe" als noch vor einigen Jahren. Nicht nur Katholiken kommen nach Lourdes, sondern auch Protestanten und Konfessionslose. Wir begleiten einige von ihnen und fragen nach persönlicher Erwartung und Erfahrung. Was bedeutet diese Wallfahrt für junge Menschen in Uniform?
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 14.05.2018 um 09:45 Uhr auf WDR.