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Nach der Flucht

Wie Fremde Heimat werden kann
Sonntag, 29.04.2018 23:15 Uhr
PHOENIX
Sonntag
29.04.2018
23:15 Uhr
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"Ist es nicht herrlich, ein Flüchtling zu sein!", ruft die zehnjährige Judith Kerr 1934 über den Dächern von Paris. Ein Jahr zuvor ist sie mit ihrer Familie vor den Nazis aus Deutschland geflohen. Die Flucht ist für sie ein großes Abenteuer, die Eltern lassen sie ihre eigene Angst nicht spüren.
Heute lebt die weltberühmte 94-jährige Schriftstellerin ("Als Hitler das rosa Kaninchen stahl") in London und sagt: "Für mich war England am Ende des Krieges mein Zuhause. Nicht für meine Eltern. Sie haben nie irgendwo hingehört".

Typisch für viele Flüchtlingsfamilien. Wie Integration gelingen kann und woran sie scheitert, zeigen auch die Geschichten der anderen Protagonisten: Es sind der syrische Pianist Aeham Ahmad, der deutsch-bosnische Schriftsteller Sasa Stanisic, die nigerianisch-deutsche Musikerin Nneka Egbuna und der chilenische Autor und Regisseur Antonio Skármeta.

Sie alle sind nach Deutschland gekommen, das sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Zufluchtsort vieler verfolgter Künstler und Kulturschaffender entwickelt hat. Die Dokumentation "Nach der Flucht" lässt sie ihre Geschichten erzählen - und zeigt, wie die Zuwanderer Kunst, Kultur und Gesellschaft in Deutschland befruchtet haben. Film von Susanne Spröer

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 29.04.2018 um 23:15 Uhr auf PHOENIX.

Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
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HDTV
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nein
VPS
1525036500
Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Migration, Integration, Menschen im Alltag