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Die Geschichte der Krim

Die Krim im Wandel der Zeiten
Sonntag, 22.04.2018 22:55 Uhr
RBB
Sonntag
22.04.2018
22:55 Uhr
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Im März 2014 fand auf der Krim ein von der russischen Regierung organisiertes Referendum statt. Die Mehrheit der Bevölkerung stimmte für den Anschluss an die Russische Föderation. Nun gehört die Halbinsel zu Russland, weltweit spricht man aber von einer "völkerrechtswidrigen Annexion".

Schon seit über 3.000 Jahren zieht es Menschen aus aller Welt auf die Krim. Orient und Okzident, Ost und West, Europa und Asien trafen hier aufeinander und hinterließen ihre Spuren. Griechen kamen übers Mittelmeer, gründeten Städte und eröffneten Handelswege nach Europa. Nomadenstämme aus den Steppen Asiens eroberten die Halbinsel und die Mongolen der Goldenen Horde begründeten hier den Sklavenhandel.

Über Jahrhunderte gehörte die Krim zum Reich der Krimtataren und Osmanen. Nach der Eroberung durch Katharina die Große wurde die Halbinsel dann russisch - und blieb es 150 Jahre lang. Ab 1954 war die Krim Teil der Ukraine. Ethnische Russen, Ukrainer und Krimtataren bilden heute die Mehrheit ihrer Bewohner.

Regisseurin Inga Wolfram blickt in der hochaktuellen Dokumentation zurück auf die bewegte Geschichte der Krim und zeigt deren wichtigsten Orte: Erste Siedlungen der Skythen nahe Simferopol, prunkvolle Paläste und Bauten der russischen Adligen, Josef Stalins Sommerhaus in Massandra, das Kinderferienlager Artek und den Liwadija-Palast, wo sich Roosevelt, Churchill und Stalin 1945 zur Konferenz von Jalta trafen. Film von Kathrin Rothe

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 22.04.2018 um 22:55 Uhr auf RBB.

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Dokumentation/Reportage, Geschichte, Russland, Ukraine