

Die Anklage: Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung "Bewegung 2. Juni", Beteiligung an Banküberfällen, Mord und Entführung. Fünf Jahre später ist Teufel wieder frei. Er hat dem Gericht kurz vor dem Spruch eines Fehlurteils mit einem aufsehenerregenden Alibi seine Unschuld in den Hauptanklagepunkten beweisen können.
Fritz Teufel, der fast acht Jahre seines Lebens in Gefängnissen verbracht hat, bewohnte, als der Film 1981 entstand, die ehemalige Küche eines besetzten Hauses im Wedding. Dort wurden die Gespräche mit ihm geführt, die neben Archivmaterial und Aussagen seiner Eltern Hauptteil des Films sind. Fritz Teufel nimmt unter anderem Stellung zu seiner persönlichen Entwicklung, zu seinen Erfahrungen mit der Polizei, den Gefängnissen und der Justiz, zum Leben in der Illegalität, zu Terrorismus und Gewalt.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 12.04.2018 um 01:20 Uhr auf PHOENIX.