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Deutschland - Heimat - Fremdes Land

Russlanddeutsche zwischen Politik und Populismus
Sonntag, 08.04.2018 22:25 Uhr
MDR
Sonntag
08.04.2018
22:25 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen Millionen Menschen aus den einstigen Sowjetrepubliken nach Deutschland. Lange Zeit blieben die "Spätaussiedler" unauffällig. Man wollte deutsch sein, nicht als Außenseiter wahrgenommen werden. Und wählte traditionell CDU, die Partei Helmut Kohls - des "Kanzlers der Einheit".

Doch spätestens mit der Flüchtlingskrise hat sich das Bild gewandelt. Eine neue, hier geborene Generation definiert sich selbstbewusst über ihre russischen Wurzeln, bleibt beim Feiern und im Bekanntenkreis unter sich, während viele Ältere sich an nationalen Gruppen, insbesondere an der AfD orientieren. Sie eint die scharfe Ablehnung von Neu-Zuwanderern und liberalen Lebensentwürfen sowie das Bekenntnis zu Familie, Glaube und Heimat.

Über Monate haben die Filmemacher Menschen begleitet, die mit der neuen, alten Heimat Deutschland hadern. Die Dokumentation ergründet, welche Rolle fundamentalchristliche Bewegungen und rechte Bewegungen einerseits, aber auch Nachwirkungen des Stalin-Terrors für das Selbstbild und die politischen Einstellungen der russlanddeutschen Community spielen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 08.04.2018 um 22:25 Uhr auf MDR.

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Dokumentation/Reportage, Politik