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Rockpalast: Black Sabbath

Donnerstag, 22.03.2018 01:00 Uhr
MDR
Donnerstag
22.03.2018
01:00 Uhr
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2017, nach fast einem halben Jahrhundert wegweisender Alben und gigantischer Rockshows, gaben Black Sabbath ihre Auflösung bekannt. Bei ihrer Abschiedstour spielten die Metal-Heroen 81 Konzerte weltweit. Das allerletzte Konzert brachte die Band zurück in ihre Heimatstadt Birmingham. Der Konzertfilm "The End" von Dick Carruthers zeigt eine der einflussreichsten Heavy Metal-Bands aller Zeiten bei einem hoch emotionalen Gig, frenetisch gefeiert von ihren Fans. Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler, Tommy Clufetos und Adam Wakeman spielten sich in musikalischer Topform durch Liveversionen von Klassikern wie "Iron Man", "Paranoid", "War Pigs" und vielen mehr. Black Sabbaths Gründungsmitglieder starten 1968 mit der Band Earth. Da es aber bereits eine Band mit dem Namen gibt, muss ein Neuer her. Die Inspiration liefert schließlich der italienische Gruselklassiker "Die drei Gesichter der Furcht" von Mario Bava, der den englischen Titel "Black Sabbath" hat. Ende der Sechziger sind in England ähnliche Filme, vor allem aus den legendären Hammer Studios, sehr populär. Und Osbourne, Iommi und Co. beschließen kurzerhand, gruselige Musik zu machen. In nur 12 Stunden nehmen sie ihr gleichnamiges Debüt auf, was einem Paukenschlag gleichkommt: Auf Black Sabbath herrscht ein für ein Debüt ungewöhnlich großer Mut für Momente der Stille, die immer wieder von den schneidenden Gitarren Iommis und dem schleppenden Rhythmus von Drums und Bass zersägt werden. Der hohe und durchdringende Gesang Osbournes und die morbide, hyperrealistische Ästhetik des Albumcovers komplettieren die kongeniale Mischung, die den Beginn einer ganzen Ära markiert. In den Folgejahren verkaufte die Band Millionen Alben, vor allem in den USA. Nach dem Weggang von Ozzy Osbourne im Jahr 1977 gab es diverse Wechsel am Mikrofon, zeitweise auch an Bass und Drums. 1979 übernahm Ronnie James Dio den Gesang, ab 1982 schließlich Ian Gillan (Ex-Deep Purple), dann gab es wieder sehr viele Besetzungswechsel, bis schließlich erneut Dio sang. Einzige Konstante in den 80ern und 90ern, in denen die Band immer wieder Hitalben, aber auch Flops produzierte, war Tony Iommi. Selbst Gründungsmitglied Geezer Butler stieg hin und wieder für ein paar Jahre aus. Ende der Neunziger kam es schließlich zur ersten Wiedervereinigung der Band in Urbesetzung, inklusive Osbourne und Butler, aber ohne Drummer Bill Ward. Danach folgte eine weitere Phase mit Dio als Sänger, und schließlich die finale Wiedervereinigung mit Ozzy und das 19. und letzte, von Rick Rubin produzierte Studioalbum "13", das von der Kritik positiv aufgenommen wurde. (WDR).

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 22.03.2018 um 01:00 Uhr auf MDR.

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