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Offene Wunde deutscher Film

Fortsetzung der Spurensuche in die unentdeckte deutsche Filmgeschichte
Montag, 05.03.2018 23:20 Uhr
WDR
Montag
05.03.2018
23:20 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Wie wild, unberechenbar, sinnlich, verwegen und prall das deutsche Kino sein kann, zeigte schon der Filmessay Verfluchte Liebe deutscher Film. Nun setzen Dominik Graf und Johannes Sievert die archäologische Abenteuerfahrt an die Ränder, in die Abgründe, aber auch ins Zentrum der deutschen Film- und Fernsehproduktion fort und werfen berechtigte Fragen auf: Warum gibt das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht mehr so hellsichtige Science-Fiction-Filme wie Smog (1973) in Auftrag? Warum entwickelt das Kino keinen Wagemut im Genre? Dabei braucht es, wie in Abwärts (1984) von Carl Schenkel, nur einen Aufzug, der in einem Bürohaus steckenbleibt, um einen klaustrophobischen Psychothriller zu drehen. Warum treten junge Regisseure nicht in die Fußstapfen des widerborstigen Klaus Lemke, der seine Filme einfach aus der Hüfte schießt? Und weshalb wird denen, die es tun, die Förderung verweigert? Natürlich würde man die zitierten Kino- und Fernseh-Sumpfblüten - etwa Slavers - Die Sklavenjäger oder Liebling - Ich muss dich erschießen - am liebsten sofort anschauen. Leider existieren vielfach aber nur noch die Trailer oder Plakate dieser verschollenen Schätze. Regie: Dominik Graf
Regie: Johannes F. Sievert

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 05.03.2018 um 23:20 Uhr auf WDR.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Kino, Geschichte, Deutschland