

"Schaufensterkrankheit" heißt es beschönigend, wenn jemand wegen Schmerzen in den Waden ständig stehen bleiben muss und jeder Spaziergang dadurch wie ein gemütlicher Schaufensterbummel aussieht. Tatsächlich steckt hinter den Beschwerden eine lebensbedrohliche Verstopfung der Schlagadern in den Beinen. Die "periphere arterielle Verschlusskrankheit" PAVK ist eine Folge von Artherosklerose oder "Gefäßverkalkung", an der von den über 60-Jährigen etwa jeder Fünfte leidet.
* Schwere Folgekrankheiten drohen bei Nichtbehandlung
Zu spät erkannt, drohen nicht nur Amputation, sondern auch Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere schwere Krankheiten. Das Problem: die ersten Beschwerden treten erst auf, wenn schon 90 Prozent der Arterie verschlossen sind, und selbst dann werden die Schmerzen oft noch als Muskel,- Sehnen- oder Arthroseschmerz fehlgedeutet.
* Öffnen der Verstopfung dank moderner Kathetertechnik
Doch je früher die Erkrankung erkannt wird, desto wirksamer und schonender kann sie behandelt werden. So können die Ärzte heute mit moderner Kathetertechnik verstopfte Arterien ohne größeren chirurgischen Eingriff von innen wieder durchgängig machen. "betrifft" zeigt, wie man die Vorstufen der Erkrankung erkennen kann, um rechtzeitig die richtige Therapie einzuleiten. Die journalistischen Filme zeigen Entwicklungen auf, beziehen Standpunkt, liefern Analysen und erzählen Geschichten einzelner Menschen emotional nah am Zuschauer.
Autor: Manfred Bölk
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 28.02.2018 um 20:15 Uhr auf SWR.