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Der Rennfahrer Manfred von Brauchitsch

Silberpfeil und Friedenskämpfer
Donnerstag, 01.02.2018 23:05 Uhr
MDR
Donnerstag
01.02.2018
23:05 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

In "Wikipedia" ist zu lesen: Manfred Georg Rudolf von Brauchitsch war ein deutscher Autorennfahrer und Sportfunktionär. Wie harmlos das klingt. Der Satz ist wahr, steckt aber voller Sprengstoff. Von Brauchitsch - aus reinstem schlesischem Adelsgeschlecht - war einer der tollkühnsten Rennfahrer im Werksteam von Mercedes-Benz.

Von 1948 bis 1950 war er der erste Präsident des Automobilclubs Deutschlands. Er ging nach Argentinien, kehrte zurück, entdeckte sich als Friedenskämpfer. Zusammen mit Erich Honecker organisierte er in der DDR die III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten. Im Westen kämpfte er für die "Einheit und Freiheit im deutschen Sport". Wegen des Verdachts auf Hochverrat wird von Brauchitsch verhaftet, kommt unter mysteriösen Umständen wieder frei und flieht in die DDR. Dort macht er Karriere als Sportfunktionär.

Manfred von Brauchitsch: der Teufelskerl, der Wanderer zwischen den Welten, der geschickte Taktierer, der Egomane, der Genießer. Er brachte es zu Lebzeiten zu mehreren Biografien und zwei Verfilmungen seines Lebens. "Lebensläufe" geht der spannenden Frage nach, was diesen Mann antrieb.
Lebensläufe

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 01.02.2018 um 23:05 Uhr auf MDR.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Porträt/Biografie, DDR, Motorsport, Sport