

Oft fahren Marie Schneider und Guillaume Mazille in ferne Länder, um seltene Tiere zu fotografieren, dabei gibt es sie auch direkt vor ihrer Haustür. Sie wohnen in einem kleinen Steinhaus mitten im Wald, nicht weit vom südfranzösischen Dorf Montclus. Seit Jahren beobachten sie schon Biberspuren an den Ufern der dortigen Wasserläufe, doch bis auf einige Schnappschüsse aus großer Entfernung sind ihnen noch keine guten Aufnahmen gelungen. Und das hat einen Grund: Biber sind nachtaktiv und vor allem ziemlich scheu.
Nun haben Marie Schneider und Guillaume Mazille beschlossen, den Nagern eine Fotoreportage zu widmen und ihnen ein bisschen näher auf den Pelz zu rücken. Die Biber, die größten Nagetiere Europas, spielen eine wichtige Rolle für unsere Landschaften und Ökosysteme. Das Cèze-Tal mit seinen zahlreichen Flüssen und Bächen bietet den Tieren einen idealen Lebensraum: seichtes Wasser mit schwacher Strömung, dicht bewachsene Böschungen für ihre Wohnhöhlen und Nahrung in Hülle und Fülle. Lionel Jacob ist ein Naturkenner und begeistert sich ganz besonders für die Wassernager. Er gibt Guillaume und Marie wertvolle Tipps, damit sie die Biber beim Dammbau aus der Nähe beobachten können. Marie Schneider und Guillaume Mazille haben eines gemeinsam: Wilde Tiere zu fotografieren ist ihre Leidenschaft, ihr Beruf, ihr Leben. Dafür reisen die beiden Tierfotografen um die ganze Welt. Auf ihren Reisen immer mit dabei: ihre kleine Tochter Muse. Keine Mühe ist ihnen dabei zu groß, um die schönsten Aufnahmen aus dem Tierleben mit der Kamera einzufangen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 01.02.2018 um 11:50 Uhr auf arte.