

Mit ihren etwa 1700 Inseln gehört die Halong-Bucht im Norden Vietnams seit 1994 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Corinna Hackenbroch hat die bizarre Karstlandschaft mit ihren Kalkfelsen besucht.
Inmitten des Insellabyrinths haben sich rund 300 Familien in mehreren schwimmenden Dörfern niedergelassen. In Vung Vieng, einem der ältesten Dörfer, leben die Einheimischen ohne Strom und fließend Wasser auf Booten und selbst gebauten, schwimmenden Häusern.In kleinen Käfigen und Netzen züchten die Dorfbewohner Fische für den eigenen Verzehr und den Verkauf.
Bei ruhiger See fahren die Männer aufs Meer hinaus, um Seeschnecken und Muscheln zu ernten und so ihr Einkommen aufzubessern. Ein einfacher Luftschlauch mit angeschlossenem Kompressor versorgt die Taucher mit Sauerstoff, so können sie eine halbe Stunde unter Wasser bleiben, um den Meeresboden abzuernten.
Zu den Besonderheiten der Halong-Bucht zählt das Festival in Quan Lan, bei dem ein prestigeträchtiges Drachenbootrennen stattfindet. Zwei Dörfer kämpfen um den Titel und keine Mühen werden gescheut: Es wird trainiert, gebetet, geopfert und mehr trainiert. Doch nur einer kann gewinnen. Film von Corinna Hackenbruch; Erstsendung 21.04.2014
Dokumentation
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 30.01.2018 um 13:15 Uhr auf Radio Bremen TV.