

1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Vertrag über die deutsch-französische Freundschaft. Mit keiner anderen Nation hat die Bundesrepublik ein solches Abkommen ratifiziert. In der Folge sorgten regelmäßige Konsultationen auf Regierungsebene, vor allem aber auch zahlreiche Kulturprogramme und Partnerschaften für eine wachsende Vertrautheit mit dem Nachbarn jenseits des Rheins.
In den letzten Jahren beklagen viele engagierte Deutsche und Franzosen aber eine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber der jeweils anderen Nation.
Wie steht es um die deutsch-französischen Beziehungen, fünfzig Jahre nach Abschluss des Elysee-Vertrags? Zu Wort kommen der Politologe Alfred Grosser, die Historiker Henri Ménudier und Horst Möller, sowie der Religionssoziologe Jean-Louis Schlegel. Die ARD-alpha-Reihe Lógos bereitet Themen und Tagungen der Katholischen Akademie in Bayern journalistisch auf.
Das griechische Wort Lógos kann auf verschiedene Weise übersetzt werden. Es steht für Rede, Argument, Bedeutung, Vernunft - aber auch für den Sinn allen Seins. Und so ist auch der Vorspann der neuen Sendereihe zu verstehen. Die Säulen stehen für die vieltausendjährige philosophische Tradition vernünftigen Denkens; die Bilder dazwischen für Freude und Hoffnung, Fragen und Zweifel der Menschen von heute. Die Sendereihe "Lógos" entsteht in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern. Sie greift deren Themen auf, und berichtet in Form von journalistisch gemachten Fernsehbeiträgen über deren Debatten und Tagungen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 23.01.2018 um 13:00 Uhr auf ARD alpha.