ESC zum Schließen · Enter zum Suchen

G20-Chaos - Wer hat Schuld?

Film von Maik Gizinski
Dienstag, 23.01.2018 15:00 Uhr
Phoenix
Dienstag
23.01.2018
15:00 Uhr
Teilen:
Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Es waren Bilder, die um die Welt gingen und die im Gedächtnis bleiben. Vermummte Chaoten plünderten Geschäfte im Hamburger Schanzenviertel, attackierten Polizisten mit Wurfgeschossen. In anderen Hamburger Stadtteilen wurden Autos in Brand gesetzt und Schaufensterscheiben zerstört. Über Stunden herrschte Ausnahmezustand, den die Polizei aber beenden konnte.
In den Schlagzeilen: Chaos statt Weltpolitik
Statt der erhofften Bilder von vielen Regierungs- und Staatslenkern, die sich um die Probleme einer globalisierten Welt kümmern, dominierten die Schlagzeilen vom G20-Chaos auf den Hamburger Straßen die Nachrichten - von Randalierern, brennenden Autos und geplünderten Geschäften.
Es wird Kritik an Polizeibeamten laut, die unverhältnismäßig gewalttätig auch gegen friedliche Demonstranten vorgegangen sein sollen. Einigen akkreditierten Journalisten wird der Zugang verwehrt. Es kursierte eine Liste mit Namen derjenigen, die zwar eine Akkreditierung hatten, aber plötzlich als Sicherheitsrisiko galten.
Wer hat welche Fehler gemacht?
Aber wie war das möglich, wo doch die Bundesregierung und der Hamburger Senat im Vorfeld beteuerten, alles im Griff zu haben? Wo man Warnungen vor Gewaltexzessen als völlig übertrieben ignorierte, den Hamburger Bürgern ihre Sicherheit garantierte?
Die Dokumentation zeigt die Hintergründe, benennt die Fehler, fragt die Verantwortlichen. Sechs Monate nach dem G20-Gipfel wird klar: Die Tage im Juli werden nicht nur die Hamburger Politik noch lange beschäftigen. Denn zu vieles ist noch unklar. Zu schleppend verläuft die anfangs versprochene Aufklärung, zu groß sind die Defizite in der Vor- und Nachbereitung. Politisch, aber auch finanziell werden die Hamburger Gipfeltage zum Desaster.
Bei der Kriminalpolizei in Hamburg stapeln sich seitdem die Ermittlungsverfahren - 8.000 Verfahren zu Geldwäsche-, Betrugs- oder Gewaltdelikten werden derzeit nicht bearbeitet, weil die Beamten damit beschäftigt sind, die Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel aufzuarbeiten.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 23.01.2018 um 15:00 Uhr auf Phoenix.

Livestream
Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
Hoerhilfe
nein
HDTV
nein
Logo-Event
nein
VPS
1516716000
Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage
Alternative Ausstrahlungstermine
23.01.2018 15:00Phoenix