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Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone

Film von Klaus Feichtenberger
Samstag, 06.01.2018 06:30 Uhr
Phoenix
Samstag
06.01.2018
06:30 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die Gefahr, die von radioaktiven Strahlen ausgeht, kann man nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken. Die jüngsten Ereignisse in Fukushima im März 2011 rufen in vielen Menschen automatisch bedrohliche Erinnerungen aus vergessenen Tagen hervor.
Japan ist fern, denken die meisten. Doch vor 25 Jahren, am 26. April 1986, geschah das Unfassbare in Europa, also direkt nebenan: der Super-GAU in Tschernobyl.
Für Menschen ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland.
Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor.
Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich unter anderem die Fragen: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Welche Auswirkungen sind bei anderen Tierarten nachweisbar? Ist Tschernobyl ein Fenster in eine Vergangenheit, bevor es den Menschen gab? Oder in eine Zukunft nach dem Kollaps unserer Zivilisation?
Ein westliches Filmteam drehte für diese Dokumentation in der verbotenen Zone und verbrachte dort mehr Zeit, als je ein anderes zuvor.
Ein Film von Klaus Feichtenberger

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 06.01.2018 um 06:30 Uhr auf Phoenix.

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06.01.2018 06:30Phoenix