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Tödliche Grenze

Der Schütze und sein Opfer - Thema: Flucht aus der DDR
Freitag, 05.01.2018 15:45 Uhr
PHOENIX
Freitag
05.01.2018
15:45 Uhr
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Im Dezember 1979 endet die Flucht von zwei fünfzehnjährigen Schülern aus der DDR an der innerdeutschen Grenze bei Sorge im Harz tragisch. Heiko Runge stirbt durch einen Schuss in den Rücken, Uwe Fleischhauer wird festgenommen. Er, der überlebte, hat sich dazu durchgerungen, zum ersten Mal vor einer Kamera über das damals Geschehene zu sprechen.

Auch ehemalige Grenzsoldaten brechen in dem Film zum ersten Mal ihr Schweigen. Die Stasi vertuschte den Zwischenfall damals, um einen öffentlichen Skandal, der das internationale Ansehen der DDR weiter beschädigen könnte, zu verhindern. Ein umfassender Maßnahmenplan wurde ausgearbeitet, Urkunden gefälscht, Akten manipuliert und Zeugenaussagen frisiert.

Auch die Mutter des erschossenen Jungen wurde eingeschüchtert und die Beerdigung ihres Sohnes Heiko musste geheim gehalten werden. Bis zum Ende der DDR kamen mindestens 13 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bei Fluchtversuchen an der innerdeutschen Grenze ums Leben. Heiko Runges Geschichte steht exemplarisch für diese Fälle. Doch auch diese Frage stellt sich: Wie war es möglich, dass aus unbescholtenen jungen DDR-Bürgern, die ihren Grundwehrdienst an der Grenze verrichteten, Todesschützen wurden? Film von Volker Schmidt-Sondermann

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 05.01.2018 um 15:45 Uhr auf PHOENIX.

Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
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nein
HDTV
nein
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VPS
1515163500
Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, DDR, Geschichte, Porträt/Biografie