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Stil-Epochen (1/13)

Antike: Griechenland (Um 800 v. Chr. - 100 v. Chr.)
Montag, 25.12.2017 16:00 Uhr
ARD alpha
Montag
25.12.2017
16:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Seit mindestens 30.000 Jahren schaffen Menschen überall auf der Welt Kunst: Höhlenmalereien und Steinfiguren wie zum Beispiel die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf. Die abendländische Kunst erlebt im antiken Griechenland ihre erste Blütezeit.

Mitte des 5. Jahrhunderts, unter der Regierung von Perikles, beginnt die klassische Zeit. Sophokles und Euripides schreiben ihre noch heute berühmten Werke, wie "Antigone" und "Medeia". Perfekt proportionierte Tempel und Hallen entstehen; Figuren, deren ebenmäßige Schönheit ihren Reiz nie verloren hat. Die Kunst der Antike beeinflusst Architekten und Künstler des christlichen Abendlandes so stark, dass sie die Bauwerke kopieren und die Ästhetik der Statuen als Ideal übernehmen.

Jahrhunderte lang glauben Kunsthistoriker, dass alle griechischen Statuen weiß gewesen seien. Seit einigen Jahren erst können Wissenschaftler anhand winziger Farbspuren auf den Steinen die einstige Bemalung rekonstruieren. Diese Erkenntnis verändert unser Bild von der Antike radikal. In der vorklassischen Zeit begannen die Griechen bereits damit, Vasen und Schalen mit Ornamenten zu bemalen. Auch erste figürliche Darstellungen mischen sich unter die Dekoration. Später verzieren die Künstler das Geschirr mit Szenen aus dem Leben der Götter und Bildern aus dem eigenen Alltag.

Alexander der Große erobert im 3. und 2. Jahrhundert vor Christus Persien und trägt dadurch die griechische Kultur weit in den Orient hinein. Der große Altar von Pergamon in der heutigen Türkei gehört zu den beeindruckendsten Beispielen hellenistischer Kunst. Der dem Zeus geweihte Altar ist 36x34 Meter groß und steht heute im Berliner Pergamonmuseum. Die erhaltenen, beziehungsweise restaurierten Teile des Frieses zeigen den Kampf der Götter gegen die schlangenfüßigen Giganten und versinnbildlichen damit den Sieg der göttlichen Ordnung über die Barbarei.

Die griechische Antike endet, als das römische Kaiserreich beginnt. Ab dem 2. Jahrhundert vor Christus expandieren die Römer in den östlichen Mittelmeerraum und verbreiten zivilisatorische Wohltaten wie Fußbodenheizung und Wasserklosetts - aber auch zahlreiche künstlerische Neuerungen.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 25.12.2017 um 16:00 Uhr auf ARD alpha.

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Dokumentation/Reportage, Kunst, Geschichte