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Unterschlupf in Ungarn

Neue Heimat für Rechtsextreme?
Dienstag, 05.12.2017 16:15 Uhr
PHOENIX
Dienstag
05.12.2017
16:15 Uhr
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Ungarn ist zu einem Anlaufpunkt für Rechtsextremisten aus Ost und West geworden. Sie halten im Land immer wieder Kongresse und Treffen ab, einige ziehen sogar dorthin.

Denn sie fühlen sich in Ungarn selbst von höchster Stelle willkommen. Zwar behaupten die ungarische Regierung und Ministerpräsident Viktor Orbán immer wieder, entschieden gegen die Rechtsaußenszene vorzugehen. Doch daneben stehen andere Botschaften.

"Aber natürlich wollen wir wahre Flüchtlinge einlassen: Deutsche, Holländer, Franzosen und Italiener, erschreckte Politiker und Journalisten, die hier in Ungarn das Europa finden, das sie in ihren Heimatländern verloren haben", so Orbán im Februar 2017.

Eine Einladung, der zahlreiche Rechtsextreme gefolgt sind. Zum Beispiel die Briten James Dowson und Nick Griffin, ehemals in der British National Party, aus Deutschland Horst Mahler und Mario Rönsch, der in Ungarn untergetaucht sein soll.

Mittlerweile hat die ungarische Regierung reagiert, hat Mahler, Dowson und Griffin des Landes verwiesen. Ist Ungarn ein Knotenpunkt der rechtsextremistischen Szene, ein Rückzugsraum, in dem sie sich organisieren kann?

ZDF-Südosteuropa-Korrespondentin Eva Schiller und die freie Autorin Katrin Molnár blicken auf das rechte Netzwerk in Ungarn und den Einfluss auf die Szene in Europa und den USA. Film von Eva Schiller und Katrin Molnar

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 05.12.2017 um 16:15 Uhr auf PHOENIX.

Details
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stereo
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16:9
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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Ungarn, Rechtsextremismus