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Verschollene Filmschätze

1967. Die Ölpest durch den Tanker "Torrey Canyon"
Montag, 18.12.2017 03:55 Uhr
arte
Montag
18.12.2017
03:55 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Samstag, 18. März 1967, 8.50 Uhr: Einer der größten Öltanker seiner Zeit fährt wenige Kilometer vor der Küste von Cornwall auf ein Riff und schlägt leck. Der Name des Tankers: "Torrey Canyon". Knapp 120.000 Tonnen Rohöl, die er geladen hatte, ergossen sich aus mehreren Tanks ins Meer. Der Unfall der "Torrey Canyon" ging als erste Öltanker-Katastrophe in die Geschichte ein. Die Briten bombardieren das Tankerwrack, um das herausquellende Rohöl abzubrennen. Sie versprühen Unmengen chemischer Reinigungsmittel auf dem Meer und an den Stränden und bringen schwimmende Ölbarrieren auf dem Wasser aus.
Aber schon bald sind zig Kilometer Küste rettungslos verseucht, erst in Cornwall, später auch in der Bretagne.

Die Presse prägt den Begriff der Ölpest. Doch sind die Bombardierung des Tankers und der massive Einsatz von Chemikalien sinnvolle Maßnahmen, um eine Umweltkatastrophe zu verhindern? 1967 gibt es weder in England noch in Frankreich ein Umweltministerium. Wer also leitet diese Operation und mit welchen Mitteln? Und welche Rolle spielt das Fernsehen in dieser Krise?
"Verschollene Filmschätze" ist eine Sammlung bedeutender historischer Aufnahmen. Seit mehr als einem Jahrhundert dokumentieren Bild und Film die wichtigsten Geschehnisse der Weltgeschichte. Seit ihrer Erfindung war die Kamera bei allen entscheidenden und bedeutenden Ereignissen dabei.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 18.12.2017 um 03:55 Uhr auf arte.