Terror, Anschläge, Messerattacken: Die Brutalität des Islamischen Staats versetzt Europa immer wieder in Schrecken. Doch wie entwickelte sich die anfangs im Irak operierende Terror-Miliz zu einer weltweit agierenden Organisation? In der Dokumentation "Wurzeln des Bösen – Die Geburtsstunde des IS" zeichnet Journalist Paul Moreira den Weg vom Widerstand gegen die US-Besatzung im Irak bis zum Entstehen der Terrorgruppe IS nach.
Als im Januar 2015 Terroristen die Redaktionsräume von "Charlie Hebdo" stürmten, hörte der Journalist Paul Moreira die Schüsse aus seiner Wohnung. Das Attentat war das erste einer Serie, die in den folgenden Monaten Europa erschüttern sollten: Paris, Brüssel, Nizza, Berlin, Manchester, London. Durch die Brutalität der Szenen fühlte sich Moreira an seine Zeit im Irak erinnert, wo er ein Jahrzehnt zuvor über die amerikanische Besatzung und den Widerstand dagegen berichtete. Er reist erneut in das Land und trifft einige der alten Kämpfer wieder. Einige von ihnen kämpfen immer noch – doch nun in den Reihen des so genannten Islamischen Staates. Film von Paul Moreira
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 24.11.2017 um 00:45 Uhr auf PHOENIX.