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Planet der Menschen (2/3)

Leben im Dschungel
Samstag, 18.11.2017 08:00 Uhr
PHOENIX
Samstag
18.11.2017
08:00 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Kaum eine Region ist so geheimnisvoll, undurchdringlich und menschenfeindlich wie der Dschungel. Und doch sind die tropischen Regenwälder die Lebensgrundlage vieler indigener Völker in Südamerika, Afrika und Asien. Die zweite Folge des Dreiteilers präsentiert ungewöhnliche Geschichten von Kulturen aus Lebensräumen im Dschungel. Der Dschungel lässt sich nicht zähmen, und er bestraft die, die seine Gesetze missachten. Die Dokumentation spürt Menschen auf, die das Geheimnis kennen, wie man in dieser bedrohlichen Welt überlebt. Es ist ein filmischer Streifzug zu Völkern, die den Regenwald auf ungewöhnliche Weise zu ihrem Zuhause gemacht haben.

Bei einem Flug über ein Urwaldgebiet in Brasilien gelingen dem Kamerateam sogar Bilder einer Volksgruppe, die noch nie zuvor Kontakt zur Außenwelt hatte. Weltweit, so schätzt Survival International, gebe es noch etwa 100 unberührte Stämme - die meisten von ihnen in Brasilien und Peru. Die riesigen noch unerforschten Waldgebiete sind die einzigen Lebensräume der Erde, in denen ganze Gemeinschaften unentdeckt bleiben können.

Die filmische Reise beginnt in West Papua, der Heimat des kleinen Volkes der Korowei. Es lebt im schwer zugänglichen Dschungelgebiet isoliert von der Außenwelt und noch so wie seine Vorfahren vor vielen tausend Jahren. Diese ungewöhnliche Gemeinschaft hat sich perfekt an die menschenfeindlichen Bedingungen angepasst. Das Besondere: Bis heute leben die Familien in bis zu 50 Meter hoch gelegenen Baumhäusern. So sind sie gegen wilde Tiere, Parasiten, Angriffe feindlicher Clans und Überschwemmungen geschützt. Die Behausungen sind vollständig ohne Seile und Nägel errichtet.

Den Teams ist es gelungen, das Vertrauen der Korowei zu gewinnen und den Bau und das Leben in den schwindelnden Höhen der Bäume hautnah zu dokumentieren.

Ähnlich abenteuerlich ist der Einsatz im Kongo-Becken. Männer eines Pygmäen-Volkes riskieren ihr Leben, um Honig aus den Nestern in den Wipfeln der Baumriesen zu sammeln.

Die Kameraleute drangen auch tief in die Urwaldregionen Lateinamerikas vor, um die Einzigartigkeit vieler Völker zu zeigen, die im Einklang mit der Natur atemberaubende Lebenswege eingeschlagen haben. Wie friedlich Menschen mit ihrer Umwelt umgehen können, erlebte das Filmteam bei den vermutlich letzten nomadischen Jägern und Sammlern in Brasilien, dem Volk der Awa. In einer engen Gemeinschaft mit Tieren existieren auch die Awa ohne Kontakte zur Außenwelt Film von Dale Templar

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 18.11.2017 um 08:00 Uhr auf PHOENIX.

Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
Hoerhilfe
nein
HDTV
nein
Logo-Event
nein
VPS
1510988400
Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Natur, Brasilien, Peru