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Re: Lieferwahnsinn

Wege aus dem Zustellchaos
Freitag, 08.12.2017 19:40 Uhr
arte
Freitag
08.12.2017
19:40 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Seit April 2017 ist die Stadt Gent für alle PKW und LKW nur noch morgens bis 10 Uhr zugänglich. Danach dürfen nur zwei Firmen in die Stadt: "Bubble Post" für kleine Lieferungen und "City Depot" für große. Die Fahrer verteilen die Pakete mit zum Teil exotischen elektrischen Fahrzeugen wie dem "Stint". "Zu Beginn waren viele Bürger natürlich skeptisch, dass wir den Verkehr so einschränken, mittlerweile sind die allermeisten jedoch positiv überrascht", berichtet Hannelore Bonami von der Stadt Gent. Dort hat man den großen Wurf gewagt: wenige, neue Fahrzeuge, zentrale Paketdepots, Mehrfachlieferungen vermeiden.

Und auch in Deutschland experimentiert man mit Ansätzen wie diesen. Die vier Jungentwickler von "Carla Cargo" etwa setzen in Freiburg auf ein altbewährtes Konzept im modernen Gewand: Ihre Fahrradanhänger können - dank elektrischer Unterstützung - bis zu 150 Kilogramm transportieren und selbst engste Gassen in der historischen Altstadt befahren. "Immer wenn wir einen unserer Anhänger sehen, wissen wir, dass ein Auto weniger unterwegs ist - das ist ein gutes Gefühl", sagt Marcus Bergmann der Gründer von "Carla Cargo".

Hamburg stellt aktuell an mehreren Standorten sogenannte "Mikrodepots" auf: Von dort aus werden die Pakete mit Lastenrädern und Sackkarren ausgeliefert. Viele Wege, die aus dem Lieferwahnsinn herausführen können.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 08.12.2017 um 19:40 Uhr auf arte.

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Dokumentation/Reportage, Auto/Verkehr
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11.12.2017 12:15arte08.12.2017 19:40arte