

Der Regisseur Horacio Alcalá war selbst über Jahre Teil der Zirkuswelt und war unter anderem für den Cirque du Soleil tätig. Um diesen Dokumentarfilm zu drehen, reiste er über fünf Jahre in elf Länder auf der ganzen Welt. Er zeigt in seinen Akrobaten-Porträts die Gefühlswelt und den Alltag jenseits der Manegen. Er zeigt die Entbehrungen, die sie für ihren Weg in Kauf nehmen müssen, die Disziplin, die sie tagtäglich beweisen müssen und das jahrelange Training, dem sie sich aussetzen, um ihre Nummern in einzigartiger Leichtigkeit und Präzision vorführen zu können.
War früher der Zirkus eher eine Familienangelegenheit, so muss eine solche Karriere heute ähnlich geplant und angegangen werden wie in jeder anderen Branche auch. Das Trapez dient im Film als Metapher für das heutige Zirkusleben, in der Luft hängend und ständig nach dem Gleichgewicht suchend. Unter den porträtierten Artisten sind Antonio Segura (Spanien), Saar Rombout (Niederlande), La Meute (Frankreich), Damian Istrial (Australien), Jonathan Moss (Großbritannien), Fadi Zmorrod (Palästina) und Erika Nguyen (Kanada).
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 03.12.2017 um 05:15 Uhr auf arte.