Mitten im Herzen von Peking liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast. Einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte der Zutritt verwehrt. Der Film führt ins Innere der "Verbotenen Stadt" und erzählt die Geschichte der Verlegung der Hauptstadt Chinas und der Entstehung der größten Palastanlage der Welt.
Von der "Verbotenen Stadt" aus regierte der chinesische Kaiser umgeben von seinem Hofstaat mit 4.000 Angehörigen. Die alten Chinesen hielten die Große Mauer für einen Drachen, aus dessen geschwungenem Schweif die Nation entsprungen ist. Zahlreiche Sagen ranken sich um sie, dabei ist ihre wahre Geschichte noch erstaunlicher als alle Fabeln. Mit fast 5.000 Kilometern Länge übertrifft sie alle von Menschen errichteten Bauwerke.
Ursprünglich war sie gar nicht als ein Bauwerk geplant. Denn zunächst hatten Herrscher konkurrierender Königreiche im Norden Chinas einzelne Schutzwälle errichtet. Sie sollten die barbarischen Horden aus den nördlich gelegenen Steppen daran hindern, in ihr Land einzudringen. Diese Teilstücke wurden ab dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung miteinander zu einer großen Mauer verbunden. Film von Mark Verkerk und James Barrat
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 13.11.2017 um 05:30 Uhr auf PHOENIX.