

Frühjahr 1917: In der russischen Hauptstadt Petrograd herrscht Hungersnot. Die Arbeiterinnen und Arbeiter gehen auf die Straße und demonstrieren für mehr Brot. Aus dem spontanen Streik wird eine Revolution. Auch die Marinesoldaten der nahe gelegenen Festung Kronstadt träumen von Freiheit und Demokratie. Sie töten ihre Offiziere und schließen sich den Protesten an. Schließlich stürzen die Russen ihren Zaren.
Diese Ereignisse werden aus der Sicht der Kronstädter Matrosen erzählt, Autor Ian Lilley greift dazu auf Tagebücher und Briefe der Matrosen zurück. Diese hatten damals den Kommunisten geholfen, die Herrschaft an sich zu reißen. Doch schon bald begannen sie zu zweifeln, denn Lenins Geheimpolizei machte sich daran, die Gegner des Regimes gnadenlos zu verfolgen und zu ermorden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 06.11.2017 um 01:00 Uhr auf PHOENIX.