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Erster Weltkrieg: Tod in Tunnels und Schächten (2/2)

Gipfel und Kämme beben
Samstag, 11.11.2017 21:05 Uhr
arte
Samstag
11.11.2017
21:05 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Im belgischen Mesen arbeiten Mitarbeiter der Kampfmittelräumdienste gemeinsam mit Archäologen an einer der umfangreichsten Ausgrabungsstätten des Ersten Weltkrieges. Noch heute, beinahe 100 Jahre danach, ist das Erdreich mit scharfen Bomben, Granaten und Munition durchsetzt, aber auch mit zahlreichen Gegenständen, die den hier kämpfenden Soldaten gehörten. Mesen zählte zu den blutigsten Schlachtfeldern der damaligen Westfront. 1914 wurde hier die britische Stellung von deutschen Truppen eingenommen, darunter befand sich auch der junge Gefreite Adolf Hitler.

Fast drei Jahre lang führten die feindlichen Lager einen erbitterten Grabenkrieg. Die nun von Archäologen freigelegten Schützengräben zeugen von den unerbittlichen Gefechten und dem Alltag der Soldaten.

Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie das Grabungsteam in einem gefluteten Stollen nach Überresten dieses unterirdischen Schlachtfelds sucht, auf dem innerhalb einer Nacht 19 Minen unter den deutschen Stellungen gesprengt wurden und als Folge einer gigantischen Explosion binnen Sekunden bis zu 10.000 deutsche Soldaten den Tod fanden.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 11.11.2017 um 21:05 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Geschichte, Wissenschaft/Forschung