

In einen nahezu unbekannten Teil der Toskana, nämlich ins Eisenland der Etrusker, entführt dieser Film, der von Land und Leuten zwischen Piombino, Massa-Marittima und Castiglione della Pescaia erzählt. In diesem Land zwischen Bergen im Osten und Sümpfen in den Flussniederungen entlang des Tyrrhenischen Meeres begannen die Etrusker vor mehr als 2500 Jahren mit der Gewinnung und Bearbeitung von Kupfer und Gold, Silber und Eisen. Sie schufen damit die Grundlagen einer Produktion, sei es als Handwerk, sei es als Industrie, die noch bis in unsere Tage andauert. Spuren dieser Tätigkeit in Form von etruskischen Eisenschmelzen, mittel-alterlichen Dörfern, industriellen Bergwerken und Eisenhütten finden sich bis heute in einem Land, dessen Berge mit nahezu undurchdringlichen Wäldern bestanden sind und dessen ebene Flächen landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftet werden. Dort wachsen heute, nach der Urbarmachung der Sümpfe, Tomaten und Artischocken, Ruccola und Zwiebeln, Salat und Bohnen, und auf den Hügeln gedeihen Korn, Wein und Oliven. Der Film erzählt Geschichte und Geschichten dieser Landschaft, zeigt die Arbeit ihrer Menschen und die Städte und Dörfer, in denen sie leben - Orte, die meistens etruskischen Ursprungs sind und deren Zentren ihre Prägung häufig im späten Mittelalter erhielten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 22.10.2017 um 01:00 Uhr auf ARD alpha.