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Grenzenloses Kristall - Kostbare Entdeckungen bei den französischen Nachbarn

aus der Reihe 'Fahr mal hin'
Sonntag, 29.10.2017 14:30 Uhr
SR
Sonntag
29.10.2017
14:30 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Baccarat, Lalique, St. Louis, Meisenthal - die berühmtesten Kristallerien und Glaskunstmanufakturen Frankreichs liegen nahe an der Grenze zum Saarland oder Rheinland-Pfalz in Lothringen sowie dem angrenzenden Nordelsass. Die Straße des Kristalls lädt ein, weltbekannte Glaskunst direkt vor der eigenen Haustür zu entdecken und dabei eine herrliche Landschaft am Rande der Nordvogesen kennen zu lernen. Kristall aus Baccarat und auch das edle Glas aus St. Louis zieren seit rund 200 Jahren königliche Tafeln oder festliche Staatsbankette in aller Welt.

Doch bereits die Römer hatten im dritten und vierten Jahrhundert die Kunst der Glasherstellung aus dem Mittelmeerraum in die Region gebracht. Die Glasmacher fanden hier alle Rohstoffe, die sie brauchten: Sand, Holz, Farnkraut für Pottasche und Wasser waren reichlich vorhanden.

Ausgangspunkt dieser Entdeckungstour ist Saarbrücken. Hier startet der Regionalzug nach Straßburg, an dessen Strecke etwa auf halbem Weg Wingen-sur-Moder liegt. Für die Kristallschätze von Lalique wurde hier ein neues Haus gebaut, Dorf und Umgebung laden ein zum Wandern. Weiter geht's durch eine herrliche Waldlandschaft, vorbei am sagenumwobenen 12-Apostel-Stein nach Meisenthal, in das Dorf der Glaskünstler des Jugendstils. Die Kunststudenten, die hier heute lernen und arbeiten, sind stolz auf ihre berühmten Vorbilder.

In der Glasmanufaktur des nahegelegenen St. Louis-les-Bitches wurde zum ersten Mal auf dem europäischen Kontinent Kristall hergestellt, die heute größte Kristallerie Frankreichs fasziniert viele Besucher. Entlang der Kristallstraße gibt's jedoch noch viel mehr zu entdecken als die gläsernen Kostbarkeiten. Im Nachbarort von Baccarat wartet eine der bedeutendsten Herkules-Kultstätten aus römischer Zeit. Nur wenig weiter lockt wieder die Landschaft am Fuße der Nordvogesen: Pierre-Percée mit seiner Burgruine und seinem großen Stausee sind Naturschutz- und Wanderparadies.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 29.10.2017 um 14:30 Uhr auf SR.

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Dokumentation/Reportage, Andorra, Frankreich
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29.10.2017 14:30SR29.10.2017 14:30SWR