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Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie

Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen
Dienstag, 14.11.2017 16:45 Uhr
PHOENIX
Dienstag
14.11.2017
16:45 Uhr
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Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!"
Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobbygruppen weit verbreitet wurden.
"Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, einer NGO, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte".
Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel.
Die Story deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlich wurden.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 14.11.2017 um 16:45 Uhr auf PHOENIX.

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16:9
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Dokumentation/Reportage