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Re: Schulen für Afghanistan

Ein deutsches Erfolgsmodell vor dem Aus
Mittwoch, 25.10.2017 12:15 Uhr
arte
Mittwoch
25.10.2017
12:15 Uhr
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Es war eines der größten Versprechen der internationalen Gemeinschaft an Afghanistan: Bildung und Schulen für Mädchen. Nicht viel davon ist geblieben. Afghanistan ist heute unsicherer denn je. Aber es gibt Menschen, die unter Lebensgefahr weiter versuchen, zu helfen: Peter Schwittek und seine Frau Annemarie gehören dazu. Mit ihrem 1998 gegründeten Verein OFARIN (auf Deutsch: "gut gemacht!") und trotz aller Drohungen gründen sie Schulen und ermöglichen es somit auch Mädchen, zu lernen.

Das Besondere am Ansatz der Schwitteks ist, dass sie örtliche Mullahs in ihre Projekte mit einbeziehen und sich so den Rückhalt in der Bevölkerung sichern. Zwei Mal am Tag wird in der Abu Bakre Sediqu-Moschee in Kabul der Koran gegen Schulbücher getauscht. Jeweils für neunzig Minuten wird hier gepaukt, streng nach Geschlechtern getrennt, wie es in Afghanistan üblich ist.

Etwa 9.000 Schüler, mehr als die Hälfte davon Mädchen, lernen zurzeit bei OFARIN und rund 500 Lehrkräfte, oft ehemalige Schüler, haben nun ein finanzielles Auskommen.

Doch das Projekt ist in Gefahr. Misereor, der Hauptgeldgeber von OFARIN, hat die Finanzierung der Mädchenschulen eingestellt. Aufgeben kommt für die Schwitteks jedoch nicht infrage. "ARTE Re:" trifft dieses mutige deutsche Ehepaar und ihre afghanischen Mitstreiter.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 25.10.2017 um 12:15 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Afghanistan, Menschen im Alltag, Soziale Arbeit, Schule/Ausbildung
Alternative Ausstrahlungstermine
25.10.2017 12:15arte24.10.2017 19:40arte