Die beiden Filme "Das Hochgebirge im Sommer" und "Das Hochgebirge im Winter" erleben mit, wie sich das landwirtschaftliche und familiäre Leben der fünfköpfigen Landwirtschafts-Familie Regauer zwischen Bauernhof am Fuße der Alpen und Alm auf 1700 Metern Höhe in den Alpen abspielt.
Gezeigt wird der über Generationen weitergegebene und erlernte Umgang mit der besonderen Situation auf 1700 Höhenmetern, die Risiken, dort zu arbeiten, die Veränderungen durch ein sich änderndes, wärmer werdendes Klima.
Die Winter-Episode lernt den 12-jährigen Stephan und seine Familie kennen, auf dem Bauernhof am Fuße der Alpen in Bayern, zwischen Fischbachau und Bayrischzell. Und begleitet die Familie auch auf die zum Hof gehörende Alm, hoch oben auf dem Alpenberg Rotwand. Dort weiden in den Sommermonaten über 30 Rinder der Regauers, Ende August treiben sie die Kühe wieder ins Tal. In den Bergen beginnt dann bereits der Winter. Und der ist gefährlich. Zahlreiche Schnee-Lawinen gehen jeden Winter ab und zerstören Zäune, Hütten, Wege, reißen Büsche aus und Bäume um. Die Kraft, die Wucht, mit der Lawinen abgehen, mit der sie Bäume und Wände und Hütten umreißen, darf nicht unterschätzt werden.
Lawinen entstehen bei großer Kälte, wenn sich bei starkem Schneefall alter und neuer Schnee nicht verbinden können, nicht verschmelzen. Dann gerät die Neuschneedecke in Spannung, ein kleiner Stoß genügt und die Neuschneedecke kommt ins rutschen, eine Lawine geht ab.
Beim Abrutschen reißt die Lawine Büsche oder kleine Bäume aus; das führt dazu, dass auch Boden abgetragen wird. Erosion entsteht.
Trotz der Gefahren, trotz der wachsenden Risiken werden die Regauers ihre Alm weiter bewirtschaften. Sie leben davon und geben ihr ganzes Wissen an Stephan und seine Geschwister weiter.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 28.09.2017 um 06:45 Uhr auf ARD alpha.