

Die sozialen und religiösen Veränderungen in der Regierungszeit Heinrichs VIII. prägen Großbritannien bis heute. Damit er sich von seiner ersten Ehefrau Katharina von Aragón scheiden lassen konnte, sagte er sich und sein Reich von der katholischen Kirche los und leitete die Reformation in England ein. Heinrich machte sich zum Oberhaupt der englischen Kirche, damit er die Scheidung aus eigener Machtfülle herbeiführen konnte, und blieb doch im Herzen immer ein Katholik.
Heinrich war ein König, der das Regieren lieber seinen Ministern überließ. Er selbst trieb gern Sport, spielte die Laute und war auch den anderen schönen Seiten des Lebens eher zugetan als der täglichen Arbeit und den Mühen eines Renaissancefürsten, an deren Höfen Intrigen um Macht und Geld Tagesgeschäft waren.
Seine größte Sorge war, einen männlichen Thronerben zu haben, um den wackeligen Anspruch seines Hauses auf den Thron von England zu zementieren. Als Katharina nicht mehr im gebärfähigen Alter war und keinen Sohn gebo
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 01.07.2024 um 09:00 Uhr auf arte.