

Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zum rücksichtslosen Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei verschiedene Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften.
Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal einhundert Luchse übrig. Den Spanischen Kaiseradler hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern.
Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt - man ist sich bewusst, dass diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde verschwinden, wenn nichts passiert. Der Bartgeier war in Südspanien schon komplett ausgestorben, Hauptursache dafür ist das illegale, aber immer noch weit verbreitete Auslegen von Giftködern gegen verwilderte Hunde und Katzen oder Füchse und Ratten. Frisst der Nahrungsspezialis
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 29.06.2024 um 13:15 Uhr auf MDR.