

Trabbi gegen Käfer, Grilletta gegen Hamburger: Wie lebte es sich wirklich - hüben und drüben im geteilten Deutschland? Wuchs 1989 zusammen, was zusammen gehört? Oder passten die beiden deutschen Staaten längst nicht mehr zusammen?
Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den Nachbarn scheinbar alles anders. Der Blick auf das jeweils "andere" Deutschland ist bis heute verstellt von Klischees und Vorurteilen.In der vierten Folge der Doku-Reihe "Leben im geteilten Deutschland" macht sich ZDFinfo auf Spurensuche zwischen Zensur und freier Liebe. Offene Worte gegen das System - in der DDR gab es das nur in Privaten. In den Medien herrschten Parteiparolen und Zensur. Einen ungeschönten Blick versprach das Fernsehen aus dem Westen, empfangen mit illegalen Antennen.
Eine Gemeinsamkeit der beiden deutschen Staaten war die wachsende Unzufriedenheit der Jugend. Studentenproteste, Hausbesetzungen und Kommunen - in der BRD wurde das Private gleichzeitig politisch. Im Osten wendeten sich Bürgerrechtler und Punker gegen das System - und zahlten allzu häufig einen hohen Preis.
"Leben im geteilten Deutschland" zeigt, wie vierzig Jahre Teilung die Menschen im Osten und im Westen prägten - und warum so manche Eigenart bis heute überlebt hat.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 05.09.2017 um 21:00 Uhr auf Phoenix.