

Der größte Stadtwald Europas liegt nicht in Paris oder London, sondern in Hannover: die Eilenriede. Obwohl hier immer viele Spaziergänger und Jogger unterwegs sind, gibt es eine Vielzahl von Wildtieren. Hasen, Füchse, Eichhörnchen, aber auch Waldkäuze und Mäusebussarde leben in der Eilenriede. Für die Forstwirte ist die Arbeit hier ein Spagat zwischen Naturschutz und Sicherheit. Sie müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass niemand von herabstürzenden Ästen verletzt wird und auf der anderen Seite die Lebensräume der Waldbewohner schützen.
Die Nähe zur Stadt bringt dem Wald aber auch Probleme. Im Laufe der Zeit hat sich der Grundwasserspiegel gesenkt und dieVegetation verändert. Ohne menschliches Eingreifen würde es irgendwann keine Eichen mehr geben. Und das wiederum würde auch die Tierwelt verändern. Außerdem überwuchern Brombeeren inzwischen nahezu die Hälfte des Waldes.
Die Dokumentation aus der Sendereihe "NaturNah" beobachtet die Pflanzen- und Tierwelt der Eilenriede im Verlauf der Jahreszeiten und zeigt was es bedeutet, diese Vielfalt am Leben zu erhalten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 10.08.2017 um 11:30 Uhr auf NDR.