Sachrang

1978

Sachrang (Alternativtitel: Sachrang – Eine Chronik aus den Bergen) ist ein deutscher Fernsehfilm in drei Teilen aus dem Jahr 1978. Er basiert auf dem Roman Der Müllner-Peter von Sachrang von Carl Oskar Renner.

Der Film erzählt die Geschichte des historisch belegten Müllersohns Peter Huber (1766–1843) aus Sachrang in der Zeit der Napoleonischen Kriege von 1792 bis 1815.

Als fünftes von sieben Kindern sollte Peter zunächst Pfarrer werden. Allerdings brach er das Studium ab, um die väterliche Getreidemühle zu übernehmen. Er kehrt als Außenseiter in sein Heimatdorf zurück und gerät ins Visier der willkürlichen Obrigkeit.

Das grenznahe Sachrang – nur etwa einen Kilometer von Tirol entfernt – wurde versehentlich von französischen Truppen angegriffen, die sich auf österreichischem Gebiet befindlich glaubten. Auch die Mühle des Müllnerpeters war Ziel der Übergriffe.

Extra für den Film wurden die bis dahin sichtbaren Stromleitungen unterirdisch verlegt. Einige asphaltierte Straßen wurden mit Schotter und Kies verdeckt und die zahlreichen Fernsehantennen abgebaut. Hunderte Bewohner Sachrangs, auch viele Kinder, spielten als Komparsen in dem Film mit.

Die Abendschau des Bayerischen Fernsehens zeigte 2004 einen Beitrag von Brigitte Kornberger über die damaligen Dreharbeiten und die Auswirkungen für den Ort der mit 3,5 Millionen DM bis dahin teuersten Eigenproduktion des Bayerischen Rundfunks.

Die Kostüme sind von Ursula Welter

Quelle: Wikipedia(deutsch)
Kinostart:1977
weitere Titel:
Sachrang
Herstellungsland:Deutschland
Originalsprache:Deutsch
Farbe:Farbe
IMDB: 17
Regie:Wolf Dietrich
Drehbuch:Carl Oskar Renner
Oliver Storz
Kamera:Klaus König
Musik:Rolf Alexander Wilhelm
Darsteller:Gerhart Lippert
Hans-Reinhard Müller
Gustl Bayrhammer
Franziska Stömmer
Fred Stillkrauth
Willy Harlander
Fritz Straßner
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Rezensionen:

Datenstand: 30.07.2020 16:24:51Uhr